Souveränität statt bullshit bingo

Heute ist Tag der Souveränität – Eine Eigenschaft, die mich wirklich begeistert.

Daher arbeite ich als Coach mit meinen Klienten hauptsächlich an einem souveränen und selbstbewussten Auftritt. Ob wir in unserem Leben mehr Erfolg haben als andere, ob wir ein stärkeres Nervenkostüm besitzen, ob wir zufriedener in uns selbst ruhen und damit insgesamt mehr Kompetenz ausstrahlen, ist alles eine Frage der Souveränität.

Oder haben Sie sich heute schon an einem blaimstorming beteiligt? Oder gar den neuen Mitarbeiter unter „plug and play“ gelabelt? Gut wäre es, wenn Sie heute downshifting betrieben hätten, um Ihre Life-Work-Balance in Ordnung zu bringen, ohne jedoch in die homeshoring Falle zu tappen.
Falls Sie heute zum puppy shooting ansetzen oder im Meeting endlich den elephant in the room ansprechen wollen, wünsche ich Ihnen viel Erfolg. Hier empfehle ich jedoch ausdrücklich im Vorfeld ein blue sky meeting anzuberaumen, denn outside of the box kommt man ja bekanntlich auf die besten Idee. Nur so können Sie sicher sein, the frog zu swallowen und dann bekommen Sie auch wieder Ihre „ducks in a row“.

Wenn Sie jetzt denken, ich wäre komplett übergeschnappt, kann ich Sie beruhigen, mit mir ist alles in Ordnung. Mit den obigen Zeilen wollte ich Ihnen nur einen Einblick geben, welche Worthülsen oftmals in Business Meetings strapaziert werden.

Viele Menschen versuchen Souveränität zu vermitteln, indem sie mit Anglizismen nur so um sich werfen.
Ich persönlich kann mir ein Schmunzeln nicht verkneifen, wenn in Meetings mit diesem Mittel verzweifelt versucht wird, sich als HighPotential oder gar Performer darzustellen. Insgeheim spiele ich dann „bullshit bingo“ und notiere mir dazu im Vorfeld überstrapazierte englische Begriffe, die immer wieder gerne genommen werden. Sobald dann einer davon in den Raum geworfen wird, streiche ich ihn aus und bei dreien sage ich leise „bingo“.

Sie sollten also Sprache nicht als Ausgrenzungsinstrument benutzen und pseudohippe Anglizismen nur sehr sparsam oder am besten gar nicht verwenden.So etwas kann nämlich schnell nach hinten losgehen und wirkt manchmal einfach nur peinlich.

Sprachlich gesehen wird echte Souveränität durch eine klare interpretationsfreie Kommunikation transportiert, die von Respekt getragen ist. Drücken Sie mit Ihren Worten Wertschätzung aus und begegnen Sie Ihren Gesprächspartnern immer auf Augenhöhe.
Treffen Sie Aussagen in einer für alle verständlichen Form und begeistern Sie lautmalend. So holen Sie die Menschen dort ab, wo sie stehen und dann sprechen wir von gesprochener Souveränität.

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